Wie ist meine IP

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Wie ist meine IP-Adresse? ✓ Welchen Browser habe ich? ✓ IP-Adresse einfach erklärt

Die IP, genauer die IP-Adresse (IP = Internetprotokoll), ist eine einzigartige (eineindeutige) numerische Adresse (z. B. 45.213.103.142), die einem Internet-fähigen Gerät zugeordnet ist. Mit dieser IP-Adresse werden Daten von einem Absender zum Empfänger im Internet bzw. lokalen Netzwerk (LAN, WLAN) transportiert (via TCP/IP- oder HTTP-Protokoll), wodurch die Kommunikation zwischen Computern, Tablets, Smartphones sowie IIoT- und IoT-Netzwerkgeräten möglich wird.


Wie ist meine IP
Wie ist meine IP-Adresse?

Die aktuelle IP-Adresse Deines Web-Browsers:


Browserinfo:

Betriebssystem:

Wie ist meine IP Speedtest

Dein Internetdienstanbieter (Provider / Einwahlknoten) weist Dir mit dem Internet Anschluss eine IP-Adresse zu, durch welche auch Ortsinformationen (Dein Standort) identifiziert werden können.

Im Internet werden die IP-Versionen IPv4 und IPv6 genutzt.

IPv4 Adressen

Die Syntax der heute am häufigsten verwendeten IPv4-Adressen umfasst vier Zahlen, die Werte zwischen 0 bis 255 annehmen können und durch einen Punkt "." getrennt sind.
Beispiel: 106.20.233.6

Nachteil: IPv4 kann nur 4,3 Milliarden individuelle Internetprotokoll-Adressen generieren, weshalb das IPv6-Protokoll immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Wie ist meine IP-Adresse?
Überblick/Kurzanleitung: Funktionsweise IP-Adressen 🔍 Ins Bild klicken zum Vergrößern


IPv6 Adressen

IPv6-Adressen bestehen aus acht Zahlenblöcken, die jeweils vier Hexadezimalziffern enthalten und durch Doppelpunkte getrennt sind.
Beispiel: 3002:0ab5:79b3:0200:0800:7a3e:5370:4304

Vorteil: Bei IPv6 sind folglich ausreichend Kombinationen/Zahlenfolgen möglich, um eine einzigartige IP-Adresse zu generieren. Es gibt Notationsregeln, bspw. dass führende Nullen innerhalb eines Nummernblocks weggelassen werden dürfen oder ein Block, der ausschließlich aus Nullen besteht, darf als eine 0 dargestellt werden.


Unterschied private und öffentliche IP-Adressen

In der alltäglichen Internet-Nutzung wird in der Regel von der öffentlichen IP-Adresse gesprochen, mit der Du online unterwegs bist. Diese wird dir von Deinem Internetanbieter zugeordnet.

Deine Rechner mit den Betriebssystemen Windows, Mac, Linux oder Dein Smartphone hat aber selbst eine IP-Adresse (Computeradresse) im lokalen Netzwerk. Diese privaten IPs sind von außen nicht sichtbar. Denn Dein Endgerät (Smartphone, Notebook, Tablet und Computer/PC) geht im Heimnetzwerk bzw. Firmennetzwerk, über einen Router (Gateway) nach außen. Alle Rechner, die diesen Weg gehen, haben dieselbe öffentliche IP-Adresse, sodass dann eine Rückverfolgung auf den konkreten Rechner nicht möglich ist.


Mithilfe einer VPN-Verbindung kann die eigentliche IP-Adresse für Deine Datenpakete verborgen werden. Dies bietet mehr Sicherheit und Privatsphäre im Internet, z. B. mit dem VPN-Service NordVPN, Expressvpn etc.


Numerisch betrachtet können private Adressen Teil des öffentlichen IP-Bereichs sein. Deswegen sind die privaten Adressbereiche aus dem öffentlichen Bereich ausgenommen. Einen IP-Bereich definiert man mittels der CIDR Notation. Zum Beispiel definiert der Bereich 192.186.0.0/24 den IP-Bereich zwischen den Adressen 192.168.0.0 und 192.168.0.255. Wie man sieht, wird nur der letzte Block hochgezählt. Eine Zahl zwischen 0 und 255 bedeutet 8 setzbare Bits. Da in diesem Bereich 3 Blocks gesetzt sind, ergibt 3 x 8 = 24. So ist z. B. 10.12.0.0/16 der Bereich von 10.12.0.0 bis 10.12.255.255 definiert. (2 gesetzte Blocks -> 2 x 8 = 16). Ein Netzwerksegment mit nur einer Adresse definiert man z. B. so: 192.168.178.1/32. Hier sind alle vier Blöcke fest definiert: 4 x 8 = 32. Es ist aber auch möglich, einen 8 Bit Block noch weiter zu segmentieren, zum Beispiel der Bereich 192.168.4.0/27. Damit beschreibt man einen adressierbaren Bereich mit 30 Adressen: von 192.168.4.1 bis 192.168.4.31. Gerechnet wird hier: Die ersten drei Blöcke der Adresse sind fest, also 3 x 8 = 24 und beim letzten Block: 32 - 27 = 5. Das heißt im binären System mit fünf Stellen ergibt dies den Bereich von 31 Adressen.

Private IP-Beriche
CIDR Adressbereich Anzahl Adressen
10.0.0.0/8 10.0.0.0 bis 10.255.255.255 16.777.216
172.16.0.0/12 172.16.0.0 bis 172.31.255.255 1.048.576
192.168.0.0/16 192.168.0.0 bis 192.168.255.255 65.536
Was verrät meine IP-Adresse? - Kann man mich Orten?

Der IP Standort

Über Deinen Internetanschluss lässt sich auch Dein Standort (Stadt, Land, Bundesland) sowie der Internetanbieter ermitteln. Internetanbieter sind z. B.: Deutsche Telekom, Vodafone, 1&1, O2, EWE AG, Hoststar.

NAT (Network Address Translation)

Als Network Address Translation bezeichnet man im Allgemeinen den Vorgang der IP-Adressänderung in den Headern von IP-Paketen. Das passiert jedes mal, wenn eine Verbindung aus dem lokalen Netzwerk mit einem privaten IP-Bereich in das Internet aufgebaut (Source NAT, bzw. Masquerading) wird und umgekehrt (Destination NAT, bzw. Port Forwarding).

Masquerading (spezielle Form des Source NAT)

Wird aus dem Heimnetz z. B. vom Computer mit der lokalen Adresse 192.168.178.5 eine Verbindung zu einem öffentlichen Webserver aufgebaut, verändert der Router die lokale Adresse zu der Internetprotokoll-Adresse, die oben mit grüner Schrift dargestellt ist. Damit weiß der Webserver, an welche Adresse die Antwort gesendet werden soll. Mittels der Technik Connection Tracking weiß der heimische Netzwerkrouter, von welchem Computer die Verbindung ausging. Für den Router sind das ausgehende Verbindungen. Source NAT, weil die Quell IP-Adresse umgeschrieben wird.

Destination NAT (DNAT bzw. Port-Forwarding)

Angenommen, der Server dieses Wikis ist im privaten Netzwerk eines Routers aufgestellt, muss in dem Netzwerkrouter, welcher die IP des Wikis (35.244.184.12) hat, ein Port-Forwarding eingerichtet werden. In diesem Beispiel hat der Server des Wikis die interne Adresse 192.168.5.100. So weiß der Router aufgrund der Port-Freigabe, zu welchem Computer im Netzwerk die Verbindung weitergeleitet werden muss und schreibt die Zieladresse entsprechend um. Wichtig hierbei ist, dass nur eine Port-Freigabe einer Zieladresse zugeordnet werden kann, d.h. es ist nicht möglich, einer Port-Freigabe mehrere Ziele im Netzwerk zu definieren. Für solche Fälle benötigt man einen sogenannten Load-Balancer, welcher die Menge der Verbindungen auf die einzelnen Server verteilt. So werden z. B. vereinfacht gesagt High-Availability realisiert. Kurz gesagt: Für den Router sind das eingehende Verbindungen. Destination NAT, weil die Zieladresse des IP-Pakets umgeschrieben wird.

Die IP-Adresse des Betriebssystem herausfinden

Meist kannst Du die Nummer der Netzwerkverbindung Deines Computers über die Kommandokonsole herausfinden.

Die Netzwerkkonfiguration kannst Du mit dem Abfragebefehl ifconfig in der Konsole (Terminal), direkt nach der Eingabeaufforderung und mit Enter bestätigt, herauslesen. Die Adresse im lokalen Netzwerk ist der Eintrag rechts neben inet, siehe Grafik.

IP-Adresse des iPhone herausfinden

  • Für das WLAN-Interface: Einstellungen -> WLAN -> auf das (i) klicken -> ganz unten stehen die IPV4- sowie die IPV6-Adresse sowie die Teilnetzmaske und Router-IP
  • Für das Mobilfunk-Interface: Einstellungen -> Mobilfunk ->

IP-Adresse des Android Smartphones herausfinden

  • In das Einstellungs-Menü gehen und ganz unten auf "Über das Telefon" klicken. Dort sieht man die IPv4- und die IPv6-Adresse, mit der man im lokalen WLAN oder im Mobilfunk ist.
Wie ist meine IP-Adresse auf Mac und unter Linux
IP-Adresse herausfinden unter Linux und auf dem Mac mit ifconfig

Was ist eine Webadresse?

Im Internet kannst Du mit Deinem Web-Browser (Browserdaten) und einer Webadresse eine Webseite von einem Webserver aufrufen. Dies kann die IP-Adresse sein. Allerdings ist es üblich, über sprechende Domainnamen eine Website aufzurufen, die wiederum durch den DNS (Domain Name System) zur IP-Adresse umgewandelt wird. Beispiel:

https://www.induux.de/
protokoll(https)://hostname(www).domain(induux).generic-top-level-domain(de)/

wieistmeineip ? fragen Internet-Dienste

Wie ist meine IP-Adresse?
Frage per E-Mail des Users des SaaS-Service Zendesk, ob der Nutzer von dieser Internet-Adresse kam.

Aus Sicherheitsgründen versenden Plattformen eine E-Mail, wenn ein Login von einer neuen Internetprotokoll-Adresse festgestellt wurde (siehe Grafik). Mit dieser Seite (die Du als Bookmark speichern solltest), kannst Du jederzeit einfach überprüfen, ob die übermittelte IP, die Deines Rechners, Handys oder Smartphones ist.

Beachte: Es ist nicht die Internetprotokoll-Adresse deines Rechners im lokalen Netzwerk und ohne Deines Standorts.

Wie verberge ich meine IP-Adresse?

Ist es Dir wichtig, dass Deine IP-Adresse nicht erkannt wird, hast Du folgende Möglichkeiten:

  1. Du nutzt ein VPN
  2. Du nutzt einen Proxy-Server
  3. Du nutzt den Tor-Webbrowser und das Tor-Network

Heutzutage sind Analytics-Anbieter (Software zum Loggen von Webzugriffen auf einen Webserver) verpflichtet, eine Anonymisierung einer IP-Adresse anzubieten (z. B. in Google Analytics).

Quellen


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