Induktionstechnik
Letzter Autor: induux Redaktion
Bei der elektromagnetischen Induktion, auch Faradaysche Induktion genannt, entsteht ein elektrisches Feld, wenn sich das Magnetfeld ändert. Durch die Änderung des magnetischen Flusses wird eine stromtreibende Wirkung erzielt. Eine Induktion entsteht durch Bewegung eines Leiters durch ein magnetisches Feld (Bewegungsinduktion) oder durch Änderung des magnetischen Flusses (Induktion durch Flussdichteänderung).
Einsatzgebiete der Induktionstechnik
Induktionstechnik kommt bei vielen elektrischen Maschinen wie Transformator (siehe auch Hersteller Transformatoren), Generatoren und Elektromotor vor. Induktionsanlagen verwenden Induktionstechnik zum Schmelzen, Erwärmen, Glühen, Fügen und Härten von Werkstoffen. Induktionshärteanlagen setzen Induktionstechnik für verschiedene Oberflächen-Härteverfahren ein. Induktionsgenerator sorgen zusammen mit den Induktor in Elektro- und Erwärmungstechnik für die unmittelbare Erwärmung von Werkstoffen. Siehe auch Induktionssiegeln und induktives Kleben.
Die Möglichkeiten des induktiven Ladens spielen bei der Elektromobilität, z.B. Laden von Elektrobussen und in der Unterhaltungsindustrie, z.B. Laden von Smartphones, eine bedeutende Rolle.
In der Gastronomie wird die Induktionstechnik bei Herden und Brätern verwendet.
Auch der RFID-Tag (Radio-Frequency-Identification-Tag) nutzt elektromagnetische Felder und Induktionstechnik zur eindeutigen Identifikation und Übertragung von Daten.