Zeilenkameras: Einsatz, Funktion

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Was ist/sind Zeilenkameras? Definition:
Zeilenkameras sind Kameras, die mit einer lichtempfindlichen Zeile ausgestattet sind. Sie unterscheiden sich daher von zweidimensionalen Sensoren.

Synonym(e): Zeilensensor



Die neueste Generation der Zeilenkameras verfügt über integrierte Bildauswertungstechnik, um die auf den Sendungen angebrachten Barcodes und 2D-Codes schnell und zuverlässig zu erfassen. Als All-in-one-Kamerasysteme ermöglichen sie den einfachen Plug&Play-Betrieb, ohne dass eine zusätzliche Rechnereinheit benötigt wird. Damit werden Zeilenkameras zur intelligenten Kernkomponente eines Auto-ID-Systems und sorgen für präzise Erkennung und Weiterverarbeitung von Sendungsdaten. Auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten und breiter Fördertechnik ermöglichen Zeilenkameras, dank innovativer Technologie, exzellente Bildqualität und zuverlässige Datenerfassung in Echtzeit. Dank hoher Zeilenfrequenz, des großen Fokusbereichs und hocheffizienter LED-Beleuchtung generieren Zeilenkameras der neuesten Generation hochaufgelöste Bilder im Durchlauf.

Zeilenkameras können >17.000 Pixel aufweisen. Im Gegensatz dazu sind bei Flächensensoren maximal 1.000-4.000 Pixel möglich.


Einsatzgebiete

Zeilenkameras werden in der Logistikautomation, bei der vollautomatischen Datenerfassung von Paketen und Großbriefen oder in der Medizintechnik, bei der vollautomatischen Datenerfassung von Polybags eingesetzt. Beim Auslesen von DataMatrix-Codes werden u. a. Zeilenkameras eingesetzt.