Magnetsensoren

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Was ist ein Magnetsensor?

Magnetsensoren dienen der berührungslosen und verschleißfreien Positionserfassung in der Steuerungstechnik. Diese Sensoren zählen folglich zu Positionssensoren und werden überall dort eingesetzt, wo Induktive Sensoren an ihre Grenzen stoßen. Der Vorteil: Magnetische Sensoren bieten hohe Schaltabstände bei zugleich kleiner Bauform. Je nach Ausrichtung des Magnetfeldes kann der Sensor von vorne oder seitlich bedämpft werden.


Magnetsensoren dienen der berührungslosen und verschleißfreien Positionserfassung in der Steuerungstechnik. Diese Sensoren zählen folglich zu Positionssensoren und werden überall dort eingesetzt, wo Induktive Sensoren an ihre Grenzen stoßen. Der Vorteil: Magnetische Sensoren bieten hohe Schaltabstände bei zugleich kleiner Bauform. Je nach Ausrichtung des Magnetfeldes kann der Sensor von vorne oder seitlich bedämpft werden.

Da Magnetfelder alle nicht-magnetisierbaren Materialien durchdringen, können die Sensoren Magnete beispielsweise durch Buntmetall-, Edelstahl-, Aluminium-, Kunststoff- oder Holzwände hindurch erkennen. Der Magnetsensor erfasst zum Beispiel in Tor-Systemen ausschließlich den zu detektierenden Magneten. Alle möglichen Einflüsse von Aluminium in der Umgebung beeinflussen oder reduzieren den Schaltabstand nicht. In der Lebensmittelindustrie wird der Magnetsensor häufig im Zusammenhang mit Molchen (Reinigungsgeräte, welche Rohrleitungen innen durchfahren) verwendet. Mit Hilfe der Sensoren lässt sich deren Position von außen durch das Edelstahlrohr hindurch exakt erfassen.

Funktionsweise

Bei den Magnetsensoren kommt die sogenannte GMR-Technik (Giant Magneto Resistive Effect) zum Einsatz. Die Messzelle besteht aus Widerständen mit mehreren extrem dünnen ferromagnetischen und unmagnetischen Schichten. Werden in einer klassischen Wheatstone‘schen Brückenschaltung zwei GMR-Widerstände verwendet, erhält man bei Vorhandensein eines Magnetfeldes ein großes, dem Magnetfeld proportionales Signal. Ab einem festgelegten Schwellwert wird über einen Komparator ein Ausgangssignal geschaltet.

Arten von Magnetsensoren

Bezeichnung Bild Beschreibung
Ganzmetallsensoren Magnetsensor Ganzmetallsensor Die Magnetsensoren im Ganzmetallgehäuse mit Schutzart IP 69K sind schlag-, schock- und vibrationsresistent. Daher eignen sie sich für den zuverlässigen Einsatz im Hygiene- und Lebensmittelbereich, beispielsweise zur Erkennung von sogenannten Molchen durch Rohrwandungen hindurch. Sie können hinter Abdeckungen aus Edelstahl, Kunststoff, Aluminium oder Glas verbaut werden.
Zylinderbauformen Magnetsensor Zylinderbauform Durch ihr robustes Metallgehäuse sind Magnetsensoren in Zylinderbauformen besonders geeignet für den Einsatz in rauer Industrieumgebung.
Quaderbauformen Magnetsensor Querbauform Die besonders kompakte Quaderbauform ermöglicht den Einsatz in Anwendungen mit eingeschränkten Einbauverhältnissen.
Druckfeste Sensoren Magnetsensor Druckfester Sensor Die druckfesten Positionssensoren werden typischerweise zur Kolbendetektion in Hydraulikzylindern eingesetzt. Sie erfassen ausschließlich ferromagnetische Metalle. Neben dem Einsatz als Endschalter in Hydraulikzylindern werden die Sensoren auch an weiteren Hydraulikkomponenten wie Ventilen oder Pumpen verwendet. Das einteilige Ganzmetallgehäuse aus hochwertigem Edelstahl gewährleistet einen zuverlässigen Schutz gegen Druckspitzen bis 1000 bar und widersteht bis zu 10 Millionen Druckzyklen. Der große Betriebstemperaturbereich und die hohe Schutzart der Sensoren ermöglichen den Einsatz in extrem rauer Industrieumgebung.

Hersteller

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