Informatiker

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Hauptinhalt des Informatikstudiums an einer Universität, Hochschule oder Berufsakademie ist die Verarbeitung von Information. Sowohl mathematische Disziplinen, Modellbildung und Logik sowie die Elektrotechnik, insbesondere die Nachrichtentechnik prägen das Studium.

Informatik Bachelor Studium

Im 6 bis 8 semestrigem Bachelorstudium werden zunächst mathematisches Grundlagen der Analysis, Linearen Algebra, Stochastik und Konzepte der Informatik vermittelt. Anschließend findet eine starke Spezialisierung statt, etwa in Fächern des Grundstudiums.

Inhalte

Module (Auswahl)

  • Datenstruktur und Algorithmen
  • Programmierung und Software-Entwicklung
  • Technische Grundlagen der Informatik
  • Theoretische Grundlagen der Informatik
  • Modellierung
  • Numerische und Stochastische Grundlagen
  • Systemkonzepte
  • Rechnerorganisation

Informatik Master Studium

Im 2 bis 4 semestrigen Masterstudiengang Informatik wird je nach Wahl der Vertiefungsmodule, des Praktikumsthemas und des Themas der Masterarbeit ein eher anwendungsorientierter oder ein forschungsorientierter Abschluss angestrebt.

Inhalte
  • Wissenschaftliches Arbeiten und Lehren
  • Datenbanksysteme (Anfragebearbeitung und Indexstrukturen, Knowledge Discovery, temporale, räumliche und Multimedia-Datenbanken)
  • Softwareengineering (Methoden, formale Techniken, spezielle Anwendungsgebiete)
  • Deklarative Sprachen
  • Wissensrepräsentation und Schließen
  • Logik und Spezifikation
  • Algorithmik und Komplexität
  • Compilertechnik und Typsysteme
  • Mobile und Verteilte Systeme
  • IT-Sicherheit
  • IT-Management

Möglichkeiten nach dem Studium

Arbeitsbereiche

Durch die zunehmende Bedeutung der Informationstechnologie in modernen Unternehmen wird Absolventen ein breitgefächertes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten geboten. Der Dienstleistungssektor ist ein typisches Berufsfeld für Informatiker. Unter anderem stehen einem folgende Bereiche offen:

  • Innen- und außerbetriebliche Beratung
  • Softwareentwicklung
  • Forschung

Verdienst

Berufseinsteiger können mit einem Gehalt zwischen 3 000 und 4 000 EUR brutto im Monat rechnen. Mit mehr Berufserfahrung und wachsender Verantwortung kann das Gehalt auf 7 000 bis 10 000 EUR monatlich in Spitzenpositionen steigen.

Wirtschaftsinformatik

Hauptinhalt des Studiums Wirtschaftsinformatik an einer Universität, Hochschule oder Berufsakademie ist das Lösen von betriebswirtschaftlichen Problemen mithilfe der Informatik. Durch die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft durch Einsatz komplexer IT-Systeme sind die erlernten Fähigkeiten sehr gefragt.


Mein Studium – Wirtschaftsinformatik. Ein Einblick in die Wirtschaftsinformatik.

Im 6 bis 8 semestrigem Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik wird zunächst Grundlagenwissen der angewandten Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Mathematik vermittelt. Ab dem zweiten Semester kommen fachspezifische Fächer wie Datenstrukturen und Projektmanagement hinzu. Durch Wahlpflichtmodule ist unter anderem eine Spezialisierung in den Bereichen Informations- und Wissensmanagement, Informationssysteme, IT im Gesundheitssektor oder IT-Management möglich.

Module (Auswahl)

  • Mathematik
  • Statistik und Empirie
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Angewandte Informatik
  • Programmieren
  • Rechnerstrukturen und Betriebssysteme
  • IT-Projektmanagement
  • Datenbanken
  • Datenstrukturen
  • Softwaretechnik
  • Anwendungsentwicklung

Im 2 bis 4 semestrigen Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik (auch Business Informatics genannt) werden sowohl Informatik, Wirtschaftswissenschaften so wie psychologische, rechtliche und soziologische Faktoren miteinander verbunden. Inhalt des Masters ist die zukunftsorientierten Gestaltung und Implementierung informationstechnologischer Systeme in Wirtschaftsunternehmen. Dazu wird Wissen in der Konzeption von Anwendungsstrukturen und Informationssystemen, sowie ihrer Überwachung und der IT-Sicherheit vermittelt. Ziel ist die Ausbildung zu einem Architekten komplexer IT-Infrastrukturen.

Arbeitsbereiche

Durch die zunehmende Bedeutung der Informationstechnologie in modernen Unternehmen wird Absolventen ein breitgefächertes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten geboten. Unter anderem stehen einem folgende Bereiche offen:

  • Innen- und außerbetriebliche Beratung
  • Organisationsentwicklung
  • Strategische Unternehmungsentwicklung
  • Systemanalyse und -design
  • Projektmanagement
  • Softwareentwicklung
  • Web-Architektur
  • IT-Management
  • Forschung

Medieninformatik

Das Studium Medieninformatik an einer Universität, Hochschule oder Berufsakademie deckt einen Teilbereich der Informatik ab. Entsprechend groß sind die Überschneidungen mit einem Studium der Informatik. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der Bereich digitale Medien im Verlauf des Studiums immer wichtiger wird. Dieser wurde durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung zu einem eigenen Forschungsgebiet.

Im 6 semestrigem Bachelorstudium Medieninformatik wird zunächst Grundlagenwissen der angewandten Informatik und Mathematik vermittelt. Zusätzlich können Schwerpunkte wie Softwaretechnik, Game Engineering, künstliche Intelligenz, Computeranimation, Mensch-Maschine-Interaktion oder Mobile Computing gesetzt werden.

Module (Auswahl):

  • Mathematik
  • Software-Entwicklung
  • Web Development
  • Datenbanken
  • Computergrafik
  • Künstliche Intelligenz
  • Sprachsteuerung
  • Data Mining
  • Betriebswirtschaftslehre


Im 2 bis 4 semestrigen Masterstudiengang Medieninformatik steht eine intensive Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Informatik sowie ein breites Spektrum an Fächern auf dem Plan. Dazu zählen beispielsweise Softwaretechnologie, Medien (Design und Produktion), IT-Management oder auch Wirtschaft und Recht. Zudem werden Einblicke in verwandte Themengebiete wie Psychologie, Sozialwissenschaften und Ökonomie gewährt.

Arbeitsbereiche

Von der Arbeit in Softwarehäusern bis zu Online-Redaktionen und Telemedizin bietet sich Absolventen der Medieninformatik ein breites Berufsfeld.

Weite Einsatzfelder sind:

  • die klassischen Medienindustrie (Rundfunkanstalten, Verlage, etc)
  • Multimedia-Agenturen und -Firmen
  • in Netzwerkunternehmen
  • Softwarehäusern
  • Industrieunternehmen
  • Forschung
  • Telekommunikationsunternehmen
  • Schulungs-, EDV-, Öffentlichkeits- und Vertriebsabteilungen der meisten Unternehmen
  • der Automobilindustrie

Verdienst

Das durchschnittliche Gehalt eines Studienabgängers liegt zwischen 2000 und 3500 EUR brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung kann das Gehalt auf, je nach Unternehmensgröße, getragener Verantwortung und Standort bis zu 7000 EUR brutto pro Monat ansteigen. Durch die weit gefächerten Einsatzgebiete ergibt sich auch eine hohe Reichweite der gezahlten Gehälter, so verdienen beispielsweise Online-Redakteure deutlich weniger als Entwickler.