Kaffeemaschine Leasing

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Beim Leasing einer Kaffeemaschine werden statt eines Kaufs der Maschine feste monatliche Raten an den Leasinggeber bezahlt. Am Ende der Vertragslaufzeit kann das Gerät gekauft werden.



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Einen Kaffeeautomaten zu leasen lohnt sich in erster Linie bei hohem täglichem Bedarf und wenn das Gerät gekauft werden soll. Leasingverträge haben eine längere Laufzeit als Mietverträge, aber die monatlichen Kosten sind geringer. Eine Kaffeemaschine oder einen Kaffeevollautomaten zu leasen geht mit Kosten einher, die sich unter anderem nach dem Anbieter, dem Modell und der Vertragslaufzeit richten.

Die Leasingdauer wird vertraglich geregelt und liegt bei ein bis fünf Jahren. Bei langfristiger Nutzung ist jedoch oftmals ein Kauf effizienter. Individuelle Leasingangebote sind ebenfalls möglich. Der Unterschied zwischen dem Vollautomaten-Leasing und der Miete besteht darin, dass der Leasingnehmer in der Regel auch für Reparatur- und Wartungskosten aufkommen muss. Einige Leasingverträge beinhalten die vorkalkulierten Reparaturleistungen bereits in den monatlichen Ratenzahlungen, sodass der ursprüngliche Besitzer für die Instandhaltung verantwortlich ist. Ein Kaffeeautomat zu mieten, lohnt sich eher bei einer kurzfristigen Nutzungsdauer. Beim Leasing kann die festgelegte Vertragsdauer nicht unterbrochen werden. Wird eine Kaffeemaschine über Leasing finanziert, hat man nach Vertragsende die Option, das Gerät für den Restwert käuflich zu erwerben.

Kaffeemaschine Leasing Gastronomie

Eine vollautomatische Espressomaschine erzeugt auf Knopfdruck Kaffee, Espresso und Kaffeespezialitäten mit Milch. Die Gastro-Kaffeemaschinen haben ein höheres monatliches Tassenvolumen, größere Bohnenbehälter und mehr Kaffeeausläufe, sodass mehrere Tassen gleichzeitig zubereitet werden können. Aufgrund der hohen Verkaufspreise greifen Restaurants, Büros oder Hotels auf eine weitere Finanzierungsmöglichkeit zurück: Leasing. Als Leasing-Automaten werden herkömmliche Espressomaschinen als auch Vending-Automaten mit Münzeinwurf zur Verfügung gestellt.

Bevor man sich dazu entschließt, eine Kaffeemaschine oder einen Kaffeevollautomaten zu leasen, sollte man sich beim Hersteller genau darüber informieren, welche Konditionen damit einhergehen. Generell stellt das Kaffeemaschinen-Leasing eine gute Alternative zum Kauf dar, denn damit spart man die teils hohen Anschaffungskosten für das Gerät.

Beim Kaffeemaschinen-Leasing muss man sich in der Regel selbst um einen Wartungsvertrag kümmern. Unter Umständen kann dieser allerdings auch dazugebucht werden. Ob eine monatliche Lieferung von Kaffeebohnen im Angebot inbegriffen ist, hängt ebenfalls vom jeweiligen Aufsteller ab. Manche Anbieter legen den Umfang der Lieferung selbst fest, beispielsweise fünf Kilogramm Bohnen pro Monat. Es empfiehlt sich ein Vergleich mehrerer Angebote, um das Optimum zu finden.


Monatliche Zahlungen und Laufzeit

Beim Leasing zahlt man vorab festgelegte monatliche Raten für einen Kaffeeautomaten, den man im Gegenzug während der Vertragslaufzeit nutzen kann. Diese Raten sind festgeschrieben und können vom Aufsteller nicht nachträglich erhöht werden. Anders als bei der Miete eines Kaffeevollautomaten erhält man beim Leasing nach Ende der Vertragslaufzeit die Option auf den Kauf des Geräts.

Wollen man eine Kaffeemaschine oder einen Kaffeevollautomaten leasen, sind die monatlichen Raten in der Regel geringer als bei der Miete eines entsprechenden Geräts. Die Laufzeit ist hingegen meist höher. Leasingverträge haben oft eine Laufzeit zwischen 36 und 60 Monaten.

Kleine Geräte für den privaten Gebrauch kosten je nach Modell und Technik ungefähr 200 bis 3.000 Euro. Ein Kaffeevollautomat für den gewerblichen und Gastronomiebereich hat einen Preis von etwa 1.000 bis 20.000 Euro.

Die entstandenen Umsätze durch die Kaffeemaschine kann der Leasingnehmer behalten. Die Fixkosten für Strom, Wasser und Kaffeepulver und -bohnen muss der Leasingnehmer jedoch selbst bezahlen. Nach Ende der Vertragslaufzeit kann ein moderneres Modell mit neuester Technik geleast werden. In Onlineshops und bei Händlern kann man eine Kaffeemaschine leasen oder mieten. Eine weitere günstige Möglichkeit ist der Kauf von gebrauchten Geräten.

Grundsätzlich hängen die Kosten, mit denen man rechnen muss, von mehreren Faktoren ab. Will man einen Kaffeeautomaten bzw. eine professionelle Kaffeemaschine leasen, sind die Einflussfaktoren auf den Preis unter anderem folgende:

  • Anbieter
  • Serviceumfang
  • Größe und Leistung des Geräts
  • Technische Ausstattung
  • Vertragslaufzeit

Wann lohnt es sich?

Eine Kaffeemaschine zu leasen lohnt sich in erster Linie für den Gebrauch im Büro und für Gastronomiebetriebe. Hier benötigt man in der Regel ein leistungsfähiges Gerät, das viele Tassen Kaffee pro Tag zubereiten kann – in der Regel auch in verschiedenen Variationen. Solche Modelle gehen naturgemäß mit höheren Kosten einher als eine einfache Kaffeemaschine für den Privatgebrauch.

Will man sich langfristig an einen Anbieter und an ein Gerät binden, bietet sich das Leasingmodell an. Es eignet sich hingegen nicht, wenn man einen Kaffeeautomaten nur für den kurzfristigen Einsatz benötigt, etwa für eine Firmenfeier oder eine Konferenz. In diesem Fall lohnt sich die Ausleihe eines entsprechenden Geräts, sofern man keinen Neukauf tätigen will.

Vorteile

  • Anschaffungskosten werden auf die Vertragslaufzeit verteilt
  • Ausweitung der Liquidität
  • Geringe monatliche Raten möglich
  • Einfache Kalkulation
  • Optionale Übernahme des Geräts nach Ende der Laufzeit
  • Steuerliche Absetzung von Leasingraten als Betriebsausgaben

Nachteile

  • Lange, feste Vertragslaufzeiten
  • Nur bei größeren Geräten möglich
  • Wartungsverträge sind meist nicht inklusive