Heizmatte: Anwendung, Funktion

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Was ist/sind Heizmatten? Definition:
➡ Eine Heizmatte werden oft mit einer Fußbodenheizung gleichgesetzt. Heizmatten sind keine Fußbodenheizungen, werden aber teilweise in diesen eingesetzt. Heizmatten, die nicht in Fußbodenheizungen eingesetzt werden, sind beweglich und sollten nicht im Dauerbetrieb laufen.


Die Heizmatte wird eingesetzt um - im Vergleich zur Fußbodenheizung - nicht den ganzen Raum zu erwärmen, sondern nur punktuell. Die ausgestrahlte Direktwärme wird durch Strom aus der Steckdose erzeugt.

Aufbau

Zum Großteil sind Heizmatten aus Silikon und liegen in engem Kontakt zur Bauteiloberfläche.

Heizmatte bei einer Windkraftanlagen-Reparatur

Die Fläche der Heizmatte variiert zwischen 1 bis 15 Quadratmeter. Sie hat je nach Bedarf eine Höhe von 0,4 bis 1,5 cm. Zusätzlich können sie mit einem Dimmer ausgestattet sein.

Die Heizmatte kann im Set erworben werden. Dieses beinhaltet neben der Heizmatte einen Thermostat, Heizkabel, Temperatursensor und Kunststoffwellrohr.

Der Temperatursensor überwacht den Heizvorgang und gibt die Temperatur an das Steuergerät weiter.

Vorteile

  • homogene Wärmeübertragung
  • sehr flexibel
  • Widerstands- oder Induktionstechnik
  • enger Kontakt bei gebogenen Strukturen oder 2D gekrümmten Bauteilen
  • robust
  • langlebig

Anwendungsbereiche

Im privaten Gebrauch werden Heizmatten für Pflanzen, im Terrarium oder im Pool eingesetzt. In der Luft- und Raumfahrtindustrie oder bei der Reparatur (Wärmebehandlung) von Windkraftanlagen findet die Heizmatte Anwendung.

Arten

  • Heizmatte für Fliesen
  • Heizmatte für Parkett & Laminat
  • Alu-Heizmatten
  • Heizmatte mit Thermostat
  • Zweiader-Dünnbettheizmatte
  • Heizdecken mit Vakuumkanal
  • Widerstandsheizmatten
  • Induktionsmatten

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