Technologieradar

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Ein Technologieradar ist ein Instrument des Technologiemonitoring und unterstützt bei der Identifikation, Bewertung und Beobachtung von für das Unternehmen relevanten Technologien. Es unterstützt damit bei der strategischen Planung der Technologieentwicklung.

Nutzen

Welchen Nutzen kann ein Technologieradar haben?

  1. Er stellt Informationen über technologische Trends im Umfeld des Unternehmens bereit und ist damit eine gute Informationsbasis bei der Planung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
  2. Er macht aufmerksam auf die Attraktivität neuer Technologien und den möglichen Niedergang alter Technologien.
  3. Er kann Brüche in der Technologieentwicklung aufzeigen.

Der Nutzen hängt aber auch davon ab, inwiefern ein solcher Radar in interne Prozesse im Unternehmen eingebunden ist.

Umsetzung in der Praxis

Um einen Technologieradar aufzubauen, sind generell folgende Schritte nötig:

  1. Identifikation relevanter Technologie- oder Anwendungsfelder
  2. Informationssammlung zu relevanten Technologie- und Anwendungsfeldern
  3. Bewertung relevanter Technologie- und Anwendungsfelder
  4. Visualisierung und Kommunikation der Ergebnisse

Mit einem so erarbeiteten Technologieradar können relevante Technologien vor dem Hintergrund der bestehenden Märkte und Kundenanforderungen identifiziert und bewertet und in eine strategische Perspektive eingeordnet werden. Damit ist dann eine wichtige Informationsgrundlage für die Planung von Innovationsaktivitäten im Unternehmen geschaffen. Der Technologieradar ist somit eine „Orientierungshilfe“, die im Strategieprozess des Unternehmens genutzt werden kann.

Wichtig ist dabei, dass der Technologieradar auch in Diskussionen über die Strategie des Unternehmens aktiv genutzt wird, z. B. konkrete Aktivitäten abzuleiten, z. B. F&E-Projekte zu planen oder Marktuntersuchungen zu initiieren.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden sich in einer Publikation des Fraunhofer IAO sowie dem Abschlussbericht des Forschungsprojekt syncTech, an dem die Unternehmen Festo, Eisenmann, Kärcher und Schnaithmann mitgearbeitet haben.