Flügelzellenpumpe
Flügelzellenpumpen werden oftmals in Umlaufschmiersystemen eingesetzt um das Öl in den Behälter zurückzupumpen, wenn das Gefälle der Rücklaufleitung nicht genügt.
Aufbau und Funktionsweise
Die Flügelzellenpumpe besteht aus zwei Zylindern: Einer kleinen Trommel (Rotor) mit Dichtleisten bzw. Flügel, die in einem größeren Zylinder, dem Hohlzylinder, rotiert. Durch den Druck der Zentrifugalkraft werden die Flügel gegen den äußeren Zylinder gedrückt und dichten diesen ab. Dadurch wird der Zylinder in verschiedene Kammern unterteilt und es entstehen ein Saug- und ein Druckraum. So lässt sich Kraftstoff aus Behältern ziehen und durch die Flügel drücken: ein effektiver Kreislauf. Da die Räume abgeschlossen sind, entsteht im Fördertrakt ein Unterdruck, wenn sich das Zellvolumen verändert. Bei hydraulischen Flügelzellenpumpen muss also ganz besonders darauf geachtet werden, dass in dem Bereich keine Volumenveränderung stattfindet.
Flügelzellenpumpen zählen zu den Verdrängerpumpen und sind daher in vier Prozessphasen eingeteilt:
- Ansaugen
- Fördern (Verdichten)
- Ausschieben / Pumpen
- Druckwechsel
Auch Gase können mit dieser Art von Verdrängerpumpen gefördert werden. Die Pumpen funktionieren bei leichtem und mittleren Druck.
Arten von Flügelzellenpumpen
Verstellbare Flügelzellenpumpen
Bei einer verstellbaren Flügelzellenpumpe ist das Verdrängungsvolumen verstellbar. Dazu gibt es Regelmöglichkeiten, mit denen der Druck- und Volumenstrom reguliert werden kann.
Konstante Flügelzellenpumpen
Diese Art der Pumpe besitzt ein konstantes Verdrängungsvolumen.
Häufige Probleme mit Flügelzellenpumpen
- Flügelzellenpumpe saugt nicht