Werkzeugverwaltung

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Im Kontext von Industrie 4.0 gewinnt die automatisierte Werkzeugverwaltung eine immer größere Bedeutung.

Seit langem weit verbreitet und mit dem Begriff Tool-ID oder Werkzeugidentifikation beschrieben ist diese Technik bei spanenden Werkzeugmaschinen.

Dort werden die Bearbeitungswerkzeuge in der Regel mit schreib-/lesbaren RFID Datenträgern versehen.

Die Werkzeuge werden vor dem ersten Einsatz oder nach dem Nachschleifen jeweils vermessen und diese Daten werden dann direkt im Werkzeug abgespeichert.

Mit diesen dezentral gespeicherten Daten ist die Grundvoraussetzung für eine automatisierte Handhabung und Verwaltung vieler unterschiedlicher Werkzeuge über mehrere Maschinen oder aber Standort übergreifend geschaffen.



In jüngster Zeit gewinnt diese Technik auch in der Kunststoffverarbeitung an Bedeutung.

Flexiblere Losgrößen und damit verbundene Werkzeugwechsel, Lean-Production, Overall Equipment Efficiency (OEE) und vorausschauende Instandhaltung (Predictive Maintenance) verlangen nach transparenten Prozessen.

Die Einführung von MES-Systemen schreitet voran, der Funktionsumfang wird jedoch oft nicht ausgenutzt. Viele manuelle Prozesse bestimmen den Ablauf.

Spritzgießmaschinen Mold-ID

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