Marketer Vokabular: Das solltest Du drauf haben

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induux international
aktualisiert am 29.03.2021 - 11:36:33
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Marketer_Vokabular

Viele Fachbegriffe machen es manchen Marketer-Einsteiger nicht leicht. Auch kommen für den alten Hasen immer neue Begriffe dazu. Auf dieser Wiki-Seite findest Du was Du drauf haben solltest.





INDEX: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

AWS
Cloud Plattform von Amazon

B

Backlink
Der Link (wertvoll, neutral oder schädlich) von außen auf Deine Website. SEO-relevant.
Browser-Cache
Der Browser speichert HTML-Seiten, Bilder etc. in einem eigenen Speicher (Cache) für eine schnelle Anzeige ab. Gelegentlich muss der Cache geleert werden um aktuellen Inhalt anzuzeigen.
Browser Extensions
Erweiterungen für den Web-Browser zur Erweiterung der Funktionalität. Beispiele: SEO, Video schneller abspielen (Chrome Extionsion Video Speed Controller), PDF-Druck, Qualitätsanalyse ... Achtung: Mit Vorsicht zu genießen, da es auch Sicherheitsrisiko darstellen kann, da der die Extension Zugriff auf Daten im Browser hat.

C

Crawling Budget
gibt an, wie viele Seiten einer Website Google maximal crawlt. Die meisten Unternehmen gehen verschwenderisch mit diesem Geschenk von Google um, so dass die meisten Websites besser ranken könnten.


D

Disavow
Methodik und Google Tool zum Entwerten von schlechten / toxsischen Backlinks

E

Evergreen Content
Content (Inhalt einer Webseite) der immer aktuell ist bzw. über Jahre aktuell gehalten werden kann.

G

GCP

Google Cloud Platform

GSC (Google Search Console)

Google Search Console. Mit das wichtigste Tool zur Optimierung Eurer Website, das kostenfrei von Google bereitgestellt wird. Via GSC gebt Ihr Ihr wichtige Informationen zum Crawlen (wie z. B. die sitemap.xml.

In der GSC bekommt Ihr die besten Daten für Eure Website, die kein SEO-Tool liefern kann: Impressions, Klickstatistiken und Anzahl der indexierten Seiten ... Die GSC gibt auch die Auskuft, welche Daten Google nicht relevant findet und somit auch nicht indexiert.

GTM (Google Tag Manager)

Gehört in jede Website, um IT und Marketing zu entkoppeln und ermöglicht schnell die Modifikation des Quelltextes einer Websites. Der Google Tag Manager ist ein Tag Manager System von Google, das für das Einbauen von Code Snippets auf Websites oder mobilen Apps verwendet wird. Der Vorteil ist, dass nur einmal beim Erstellen des GTM in den Quellcode eingegriffen werden muss - danach nicht mehr. So wird das Risiko minimiert, dass bei weiteren Code Snippets der Quellcode fehlerhaft werden würde und die Website nicht korrekt dargestellt werden kann.

5 Gründe für den Google Tag Manager:

  1. Werbecodes an einem Ort vereint
  2. Nutzerfreundlichkeit & Ressourcenschonend: Marketingabteilung kann selbstständig Tags einbauen
  3. Wartung: einfaches Aktualisieren oder Löschen von Tags
  4. Testing / Debugging: Hilfreicher Vorschaumodus
  5. Versionierung

H

HTML
Hypertext Markup Language. Die Sprache mit der alle Webseiten beschrieben werden

HTTP (Hypertext Transfer Protocol)

Die Sprache für die Kommunikation zwischen Webserver und Web-Browser (z. B. Chrome)

Bei den Protokollversionen ist zwischen dem älteren HTTP/1 und dem neueren HTTP/2 aus dem zu unterscheiden. HTTP/2 hat deutliche Geschwindigkeitsvorteile gegenüber der älteren Version und sollte aus SEO-Gründen überall eingesetzt werden, wo dies möglich ist.

Der Geschwindigkeitsvorteil der neueren Version wird beispielsweise an der Seite httpvshttps deutlich. Diese soll zwar den Geschwindigkeitsunterschied zwischen verschlüsselten und unverschlüsselten Seiten darstellen, dies wird aber dadurch erreicht, dass die unverschlüsselte Seite mit HTTP/1.1 und die verschlüsselte mit dem schnelleren HTTP/2 ausgeliefert wird.

Obwohl HTTP/2 prinzipiell mit und ohne Verschlüsselung standardisiert wurde, haben sich die großen Browserhersteller dazu entschieden, HTTP/2 nur mit TLS-Verschlüsselung zu implementieren. Daher ist HTTPS de facto Voraussetzung für den Einsatz von HTTP/2.

= Die wichtigsten Statuscodes

Neben dem eigentlichen Inhalt der Webseite liefert das HTTP Protokoll auch die sogenanntena HTTP Status Codes zurück. In den meisten Fällen werden sind diese dem Webseitenbesucher nicht oder nur im Fehlerfall angezeigt. Ein bekanntes Beispiel für solch eine Meldung ist 404 Page not Found.

Diese Rückgabewerte signalisieren dem Browser oder Suchmaschinencrawler, um welche Art von Antwort es sich handelt. Beispielsweise ob der angeforderte Inhalt zurückgegeben wurde (200), oder ob er an eine andere Stelle umgezogen ist (301, 302, ...)

Die HTTP-Status-Codes sind dabei in fünf Blöcke aufgeteilt:

1xx Info Die Anfrage wurde vom Server angenommen, aber noch nicht vollständig bearbeitet
2xx Erfolg Die Anfrage wurde angenommen und erfolgreich beantwortet
3xx Redirect Der Inhalt der angeforderten Seite ist umgezogen
4xx Fehler auf der Benutzerseite Der Benutzer hat eine ungültige Anfrage gesendet
5xx Serverfehler Der Server ist beim Bearbeiten der Anfrage auf einen Fehler gestossen


  • 410: Gone
  • Moved Permanently: Der Tag für den Website-Relaunch, SEO und Website-Gesundheit.

Der Return-Code 301 signalisiert dem Browser oder Crawler, dass der Inhalt permanent auf die angegebene Adresse umgezogen ist. Daher landen 301-Redirects im Cache des Browsers oder der Suchmaschine.

Details: https://www.restapitutorial.com/httpstatuscodes.html

HTTPS ((Hypertext Transport Protocol Secure ))

Die SSL-verschlüsselte und sichere Variante von HTTP und der Standard.

HTTPS ist die Übertragung von HTTP über einen TLS gesicherten Tunnel.

Für den Einsatz von HTTPS sind auf dem Webserver Zertifikate, die von vertrauenswürdigen Stellen ausgestellt wurden, notwendig. Diese können von einer Certification Authority (CA) eingekauft werden oder von kostenlosen Zertifizierungsstellen wie LetsEncrypt bezogen werden. Das Zertifikat dient für den User der Identitätsprüfung des Servers und der Überprüfung der Verschlüsselung.

Für die Einrichtung auf dem Webserver sind eine Zertifikatsdatei, ein dazugehöriger geheimer Schlüssel in einem Keyfile und häufig auch ein Zertifikat einer Zwischenzertifizierungsstelle notwendig. Das Keyfile ist dabei geheim und es muss darauf geachtet werden, dass es nicht in die Hände von Unbefugten gelangt, da diese sich sonst erfolgreich als der Webserver ausgeben könnten.

Es ist in apache2, nginx und haproxy möglich, das Zertifikat und das intermediate-Zertifikat in einer einzigen Datei zu speichern. Dabei ist zu beachten, dass das Webserver-Zertifikat oben stehen muss und das Intermediate darunter. Dieses Format wird häufig fullchain.pem genannt.


Wildcard Zertifiakte
erkennt man am Sternchen. Diese Zertifikate ermöglichen es, Subdomains unter der Hauptdomain abzusichern. Vor dem Namen der Hauptdomain enthalten die Zertifikate ein Sternchen. Beispielsweise sichert das Zertifikat für *.example.com folgende Domains ab: www.example.com, mail.example.com, shop.example.com

Es muss darauf geachtet werden, dass dieses Zertifikat Domains der gleichen Ebene abdeckt. Die Domain shop.service.example.com wird somit nicht abgedeckt. Vorteil dieses Zertifikates ist, dass Kosten für einzelne Zertifikate, sowie Zeit bei der Installation und Verwaltung gespart werden kann.

SAN Zertifiakt
SAN steht für Subject Alternative Name - Dieses Zertifikat ermöglicht es mehrere Domains mit nur einem SSL Zertifikat abzusichern. Sie werden auch Multi-Domain Zertifiakte genannt, da sie mehrere nicht zusammenhängende Domains, Server oder Hostnames absichern. Die zusätzlichen Namen können während der Laufzeit geändert bzw. ergänzt werden.

Unterschied SAN und Wildcard Zertifikat Das SAN Zertifikat unterstützt auch veränderte Hostnamen wie beispielsweise example.de und example.com Das Wildcard Zertifikat unterstützt nur Subdomains eines Hostnames Das Wildcard Zertifikat unterstützt Subdomains der 1. Ebene, also mail.example.com aber nicht www.mail.example.com Wichtig für SEO Google bevorzugt bei den Suchergebnissen Seiten, die diese geschützte Form der Datenübertragung anbieten. HTTPS ist eine de facto-Voraussetzung für die schnellere Datenübertragung mittels des HTTP/2-Protokolls.

Die SSL-Verschlüsselung der Website stärkt das Vertrauen des Besuchers und ist daher besonders im Bereich E-Commerce wichtig. Der User sieht sofort, dass die Seite verschlüsselt ist und kein dritter den Datenaustausch mitverfolgen kann. Durch dieses "Qualitätssiegel" bleibt der User länger auf der Webseite --> die Absprungrate sinkt.

I

Impression
Die Anzahl des "Erscheinens" für den Nutzer. Z.B. die Impressions einer Webseite (URL) in den Google SERPs


Index-Budget
legt fest, welche Anzahl an URLs von Google indexiert werden kann. SEO-relevant.

M

Marketer
Ein Marketing-Spezialist, der die Produkte des Unternehmens bestmöglich und vor allem digital vertriebsunterstützend platziert.
Marktplatzanbindung
Die Anbindung von Marktplätzen an den eigenen Onlineshop. Diese Marktplatzanbindung ermöglicht den Verkauf der eigenen Produkte als Drittanbieter auf nahezu allen Plattformen zur Steigerung des Umsatzes.
Mockup
Skizze / Draft einer Webseite / Landingpage in Planung.

N

Newsroom
ein Online-Platz (z. B. auf einer Website) in der die Zielgruppe (z. B. Journalisten) Informationen findet, z.B. über eine Unternehmen und über Produkte. Mehr unter https://upload-magazin.de/16640-newsroom/

P

Pilar Page
Die Hauptseite eines Themas auf der Website, die dazugehörende Webseiten verlinkt und somit für Nutzer und Suchmaschine ein Content-Cluster schafft. SEO-relevant.

R

robots.txt
Die Datei auf dem Webserver die die Crawler (z. B. von Google) steuert indem sie sagte welcher Crawler (BOT) was besuchen darf. SEO-relevant.

S

SEO
Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung. Methodik und Technik um in den Suchmaschinen besser zu ranken.
sitemap.xml
Die Datei auf dem Webserver die die Crawler (z. B. von Google) steuert indem sie sagt welche Webseiten der Crawler als relevant betrachten und crawlen soll. SEO-relevant.

Sonderzeichen

Zeichen, die nicht über eine Tastatur eingegeben werden können, aber zur Content-Gestaltung genutzt werden können. Diese Zeichen werden als HTML-Escape-Sequenz oder mit dem Unicode-Standard umgesetzt.

Die technische Umsetzung erfolgt über den Unicode-Standard. Gegebenenfalls kann der Internet-Browser bzw. Client dies nicht unterstützen und stellt in diesem Fall meist ein leeres Rechteck dar.

In Social Media können mit Sonderzeichen Tweets, Posts etc. interessanter dargestellt werden.

Wenn eine Webseite gut in den Suchmaschinen rankt, geht es darum über die Description für mehr Klicks (CTR) zu sorgen. Dies kann mit Sonderzeichen im Meta Tag description erreicht werden.

Mit Typefacts können Icons, Symbole und Sonderzeichen bei Twitter eingefügt werden: Sterne, Herzen, Pfeile oder Smileys – vieles ist möglich!


SSL

Secure Sockets Layer (SSL). Die Verschlüsselung beim HTTPS-Protokoll


Transport Layer Security (TLS) und dessen Vorgängerprotokoll Secure Sockets Layer (SSL) sind die technische Basis von HTTPS.


Um einen Webserver mit HTTPS einzurichten, müssen Zertifikatsdateien von einer vertrauenswürdigen Stelle beantragt werden. Diese bearbeiten dazu ein eingereichtes Certificate Signing Request (CSR) und stellen das Zertifikat aus, welches dann in den Webserver eingebunden wird. Sowohl das Zertifikat wie auch das CSR sind keine geheimen Informationen und können auch über unsichere Wege (zB. e-Mail) übertragen werden. Lediglich das zum Zertifikat gehörende Keyfile ist geheim und muss entsprechend geschützt werden.

Dateien für die Konfiguration von von beliebten Webservern wie apache2 oder nginx werden die Zertifikate häufig im Format X.509 verwendet. Es besteht aus folgenden Dateien:

Datei (Beispielname) Geheim Zweck
certificate.crt / certificate.pem nein Das Zertifikat ist von einer vertrauenswürdigen Stelle signiert. Der Webserver liefert es dem Client aus.
keyfile.key ja Das Keyfile beinhaltet einen kryptografischen Schlüssel mit dem sich der Server als derjenige ausweisen kann, zu dem das Zertifikat gehört
intermediate.crt / intermediate.pem nein Viele Zertifizierungsstellen signieren die Zertifikate nicht selbst, sondern verwenden eine Zwischen-CA. Deren Zertifikat wird vom Webserver mit ausgeliefert
request.csr nein Das Certificate Signing Request wird generiert, damit die Zertifizierungsstelle das Zertifikat ausstellen kann, ohne den geheimen Schlüssel zu benötigen. Es ist in gewisser Weise ein Antrag, ein Zertifikat zu erstellen.
dhparams.dh nein mathematische Operatoren, die zum schnelleren Betrieb der SSL-Verschlüsselung vor-generiert werden.

Einsatz in VPN-Technologien

TLS wird nicht nur zur Absicherung von HTTPS verwendet, sondern findet auch Einsatzzwecke in Sicherheitstechnologien wie Virtual Private Networks (VPN). So ist TLS ein zentraler Bestandteil von OpenVPN und wird auch von anderen Firewall- oder VPN-Anbietern unter Namen wie "SSL-VPN" angeboten.

Da sich die Tunnel von HTTPS und OpenVPN durch die technische Verwandtschaft sehr ähneln, wird dies verwendet, um aus Netzwerken nach außen zu kommen, bei denen die Firewall nur HTTP und HTTPS-Verbindungen zulässt. Solche Firewalls können in der Regel nicht zuverlässig unterscheiden, ob es sich bei der ausgehenden Verbindung um einen HTTPS-Seitenaufruf handelt oder ob es ein VPN-Tunnel ist.

Hier ist eine Beglaubigung der Zertifikate durch eine vertrauenswürdige dritte Stelle nicht notwendig, da das Zertifikat der Certificate Authority, also der beglaubigenden Stelle, zusammen mit der VPN-Konfiguration vom Administrator an das jeweilige Endgerät verteilt wird.


SSL Check

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